Kundenprojekte

CNC-gefräste Form für Leder: Draufgänger

Die Draufgänger aus Köln sind eine Schuhmacherei und Ledermanufaktur, in der Maßschuhe, Reparaturen und Workshops rund ums Leder zuhause sind. Für ein neues Produkt wollten sie in Serie gehen: Brillenetuis aus Leder, die immer wieder in gleichbleibender Qualität und Form entstehen.

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Kundenwunsch

Eine reproduzierbare Form für formstabile Leder-Brillenetuis

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Kundenwunsch

Eine reproduzierbare Form für formstabile Leder-Brillenetuis

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Ideenaustausch

Vom groben Maß zum ersten Prototyp

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Ideenaustausch

Vom groben Maß zum ersten Prototyp

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Umsetzung

Grob schruppen, fein mit dem Kugelfräser

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Umsetzung

Grob schruppen, fein mit dem Kugelfräser

Kundenwunsch

Eine CNC gefräste Form für formstabile Leder Brillenetuis

Die Draufgänger aus Köln sind eine Schuhmacherei und Ledermanufaktur, in der Maßschuhe, Reparaturen und Workshops rund ums Leder zuhause sind. Für ein neues Produkt wollten sie in Serie gehen: Brillenetuis aus Leder, die immer wieder in gleichbleibender Qualität und Form entstehen. Gesucht war deshalb kein Einzelstück, sondern ein Werkzeug, mit dem sich das Produkt reproduzierbar herstellen lässt.

Genau darin lag die Aufgabe für uns als Partner für Auftragsfräsen. Nasses Leder lässt sich in Form bringen und behält diese nach dem Trocknen bei, doch von Hand ist ein sauberes, wiederholbares Ergebnis kaum zu erreichen. Die Idee der Draufgänger: eine CNC gefräste Form aus einem Positiv und einem Negativ Teil, in die das nasse Leder eingelegt wird. Aus zwei so geformten Halbschalen sollte anschließend das fertige Etui zusammengesetzt werden. Damit war klar, dass es um Formenbau ging, bei dem die Oberfläche der Form am Ende über die Qualität jedes einzelnen Etuis entscheidet.

CNC gefräste Form aus Birke Multiplex für Leder Brillenetuis der Draufgänger aus Köln
Positiv und Negativ Formhälfte aus Multiplex zum Pressen von nassem Leder, Auftragsfräsen

Ideenaustausch

Vom groben Maß zum ersten Prototyp

Bei einem Werkzeug entscheidet sich vieles erst in der Praxis, deshalb sind wir bewusst schrittweise vorgegangen. Statt lange auf dem Papier zu planen, wollten wir früh ein greifbares Teil in der Hand haben. Zuerst haben wir gemeinsam die groben Maße festgelegt, um zügig einen ersten Prototyp fräsen zu können. Dieser Weg über den Prototyp gehört bei uns zu fast jedem Projekt im Auftragsfräsen, weil sich Passung und Materialverhalten am realen Teil deutlich zuverlässiger beurteilen lassen als in der Zeichnung.

Als Material fiel die Wahl auf Birke Multiplex. Es ist stabil, formtreu und hält dem Druck beim Pressen zuverlässig stand, gleichzeitig lässt es sich sauber und präzise CNC fräsen. Genau die Eigenschaften, die eine Pressform braucht, die über viele Durchgänge hinweg das gleiche Ergebnis liefern soll.

Der erste Versuch war bereits vielversprechend. Das Leder nahm die Form gut an, und wir konnten am realen Teil erkennen, wo noch Potenzial steckte. Nach ein paar gezielten Anpassungen, die vor allem das Ausrichten der beiden Formhälften zueinander vereinfachten und die Kontur optimierten, ließen sich die ersten Teile sauber pressen. Dieser enge Abgleich zwischen Fräsen, Testen und Nachschärfen ist typisch für den Formen und Vorrichtungsbau: erst der Prototyp, dann die Feinabstimmung, dann die einsatzfertige Form.

Mit Kugelfräser fein bearbeitete Oberfläche der Lederpressform zur Reduzierung der Nacharbeit

Umsetzung

Grob schruppen, fein mit dem Kugelfräser

Bei der CNC Fertigung kam es vor allem auf die Oberfläche der Form an, denn jede Unregelmäßigkeit überträgt sich beim Pressen direkt auf das Leder. Deshalb haben wir in zwei Schritten gefräst. Zuerst wurden die Teile grob geschruppt, um schnell das meiste Material abzutragen und der Form ihre Grundgestalt zu geben. Anschließend haben wir mit einem Kugelfräser fein nachgearbeitet.

Der Kugelfräser bildet die weichen, runden Übergänge einer Etuiform deutlich sauberer ab als ein Fräser mit flacher Stirn und hinterlässt eine gleichmäßige Oberfläche. Das Ziel dahinter war klar: möglichst wenig Nacharbeit von Hand. Je sauberer die Form direkt von der Maschine kommt, desto weniger muss geschliffen werden und desto zuverlässiger fällt jedes gepresste Teil gleich aus. Genau diese Wiederholgenauigkeit ist der Grund, warum sich der Weg über eine CNC gefräste Form für Kleinserien lohnt.

Das Ergebnis ist ein Werkzeug aus zwei ineinandergreifenden Formhälften, das die Draufgänger in der eigenen Werkstatt einsetzen können. Nasses Leder rein, trocknen lassen, formstabile Halbschale raus. Aus zwei dieser Halbschalen entsteht dann das fertige Brillenetui, in wiederholbarer Qualität und mit einer Passung, die von Anfang an stimmt.

Kundenstimme

Kundenstimme

Kundenstimme

„Paul verstand direkt unsere Idee und Vorstellung. Die Absprachen erfolgten klar und waren kurzweilig, und die Arbeit führte er sauber aus. Die Formteile werden bis heute regelmäßig in unserer Werkstatt genutzt. Wir sind sehr zufrieden mit seinem Service und arbeiten gerne wieder mit ihm zusammen."

Team Draufgänger, Schuhmacherei und Ledermanufaktur, Köln


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Dillenburgerstraße 97c, 51105 Köln

Email

paulmuellerproduction@gmail.com

Telefon

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CNC Fräswerk
by Paul Müller Production